Robotische Tischleuchte "Gertie"  

2011 hatte Fabian Gerlinghaus eine Idee für eine robotische Tischleuchte, die durch ihre Bewegungen Gefühle ausdrückt und mittels Kamera und Bilderkennung Objekte verfolgen kann. In Kooperation mit der TU München entwickelte und baute Gerlinghaus einen Prototypen.

Dieser Prototyp besitzt bereits beachtliche Fähigkeiten. Mittels Programming by Demonstration (PbD) kann der Benutzer der Leuchte neue Bewegungen beibringen. Dabei wird die Leuchte mit den Händen in die gewünschte Bewegung geführt. Diese Bewegung wird aufgenommen und kann anschließend abgespielt werden. Auf diese Art und Weise entwickelte Gerlinghaus eine Körpersprache für die Robotische Tischleuchte. Das Vokabular dieser Körpersprache umfasst bereits Freude, Trauer, Überraschung und Furcht. In einer wissenschaftlichen Studie wurde bereits untersucht, wie gut diese Körpersprache von Menschen verstanden wird.

Hier gibt es das Video zu "Gertie":

Die Idee zu "Gertie" wurde von der animierten Pixarleuchte der gleichnamigen Filmstudios inspiriert.

„Es ist ein kleiner Schritt vom Prototypen bis zum marktreifen Produkt, der sich wirtschaftlich auszahlen wird“, sagt der Erfinder. Seine Vision ist eine edle Designerleuchte, die neben dem dekorativen und funktionellen Aspekt einige außergewöhnliche Fähigkeiten besitzt. Durch einfache Bilderkennungsalgorithmen kann die Leuchte Gesichter erkennen und Personen mit ihrem „Blick“ verfolgen. Dies würde Skype-Anrufe ermöglichen, bei dem sich der Benutzer frei im Raum bewegen kann, ohne aus dem Gesichtsfeld seines Gesprächspartners zu verschwinden. Die Tischleuchte übernimmt dabei die Funktion eines Kameramannes, der den Telefonierenden immer im Blick behält. Mittels einer einfachen Software, soll der Benutzer darüber hinaus die Möglichkeit haben, Ereignisse wie beispielsweise eingehende E-Mails an bestimmte Bewegungen der Leuchte zu koppeln. Auch ein Schalten und Dimmen der Leuchte mittels Sprachsteuerung sei technisch einfach umsetzbar.

 

 

 
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