Der Serpentine Pavillon 2014

   
   

Die Serpentine Gallery ist ein Kunstmuseum in den Kensington Gardens im Zentrum von London. Sie stellt moderne und zeitgenössische Kunst aus und wird jährlich von über 700.000 Menschen besucht. Finanziert wird die Galerie von der britischen Regierung und von privaten Mäzenen, der Eintritt ist kostenlos. Die Galerie wurde 1970 von dem Arts Council of Great Britain gegründet und in einem klassizistischen Teehaus aus dem Jahre 1934 untergebracht. Auf dem Fußboden im Eingangsbereich des Gebäudes befindet sich ein Kunstwerk von Hamilton Finlay in Zusammenarbeit mit Peter Coates zu Ehren Lady Dianas, die Schirmherrin der Galerie war. Ihren Namen hat die Galerie von dem nahe gelegenen Serpentine Lake. 1986 wurde Julia Peyton-Jones Direktorin, die auch das neue Ausstellungskonzept realisierte. Denn seit dem Jahre 2000 errichten führende Architekten jährlich einen temporären Pavillon auf dem Gelände und präsentieren ihn der Öffentlichkeit. Bisherige Architekten waren zum Beispiel Zaha Hadid, Daniel Libeskind, Toyo Ito, Olafur Eliasson und Kjetil Thorsen, Frank Owen Gehry und Jean Nouvel.


Lichttechnisch wurde das Projekt von LED Linear UK, gemeinsam mit dem britischen Partnerunternehmen Architectural FX umgesetzt.

Der Serpentine Pavillon 2014

Die Serpentine Gallery setzt nun mit Smiljan Radic einen neueren Kurs fort, auch unbekanntere Architekten zur Gestaltung ihres Sommer-Pavillons einzuladen. Mit 49 Jahren ist der Chilene einer der jüngsten Architekten, die ihre Schöpfung auf dem Rasen vor der Serpentine Gallery in Kensington Gardens verwirklichen durften. Smiljan Radic hat sein Büro in seinem Heimatland Chile und gilt als Schlüsselfigur in der Entwicklung der heutigen chilenischen Architektur. Im Jahr 2001 wurde er als „Bester Architekt unter 35“ ausgezeichnet und hat bis heute Projekte in Chile, Japan und Österreich realisiert. Dazu zählen das Museo Chileno de Arte Precolombino und das Restaurant Mestizo, beide in Santiago. Bei der aktuellen Installation nun handelt es sich um einen amorphen Körper aus transluzentem Fiberglas, der wie eine weiße, ringförmige Muschel frei auf unterschiedlich großen Steinen ruht und dessen Wände nachts leuchten. Durch die punktuelle Auflagerung des Bauvolumens soll es dem Besucher beim Blick in den Patio erscheinen, als schwebe der gesamte Körper über dem Boden. Im Juni 2014 wurde der Pavillon in den Kensington Gardens eröffnet.


Seit dem Jahre 2000 konzipieren führende Architekten jährlich einen temporären Pavillon auf dem Gelände der Serpentine Gallery in London, 2014. Auf dem Bild: Smiljan Radic.


Sponsoring: Illumination von LED Linear
Dank geht in diesem Zusammenhang an das Unternehmen LED Linear aus Neukirchen-Vluyn, das als Silber-Sponsor gemeinsam mit Architectural FX, das LED-Licht in dem neuen Pavillon zur Verfügung gestellt hat. An der Decke des Pavillons wurde das LED Linear-Produkt VarioLED Flex PHOBOS installiert. Mit einem Warmweiß von 3.000 Kelvin werden effektvolle Lichtakzente an der Deckenstruktur gesetzt. Und bei Nacht dringt nun, dank der Transluzenz des Pavillons, warmweißes Licht nach außen und wandelt die Struktur in einen selbst leuchtenden Baukörper. Obwohl das Gebilde räumlich abgeschlossen ist, hat der Besucher den Eindruck, dass die Grenzen zwischen innen und außen verschwimmen. Zudem sollen sich Spaziergänger bei Nacht von dem bernsteinfarbenen Licht des Gebäudes angezogen fühlen.


Der Serpentine Pavillon 2014: An der Decke schlängelt sich die VarioLED Flex PHOBOS von LED Linear mit einem warmweißen Farbton von 3.000 Kelvin.

Fotos: LED Linear/Iwan Baan and John Offenbach

 
   
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