Neubau des Heurigenweinguts Frühwirth in Teesdorf

   
   

Oben Degustationsraum mit kraftvollem Design, unten Schaukeller mit Barriquefässern, ist der Neubau in Teesdorf in Niederösterreich multifunktional als Shop, Gastronomie und Eventeinheit geplant. Zugleich dient er als Übergang zum traditionellen Heurigenlokal und dem sommerlichen Gastgarten. Hier abstrakte und kühle Einfachheit, dort die Heurigen typische Gemütlichkeit. Die Architektur vereint scheinbare Kontraste zu einem eindrucksvollen und zugleich ausgewogenen Konzept.


Der großzügige Raum wird dominiert von dem kompakten Tresen-
möbel, dessen Form exemplarisch für den gesamten Raum keinen
einzigen rechten Winkel besitzt.

 

Konzept von Spitzbart + partners

Mit der Konzeption und Umsetzung des Neubaus beauftragte die Winzerfamilie Frühwirth das auf Weinwirtschaft, Gastronomie und Hotellerie spezialisierte Unternehmen Spitzbart + partners aus dem österreichischen Kirchham. Markus Spitzbart erläutert die Grundidee: „Unser Konzept integriert die verschiedenen Bereiche zu einem außergewöhnlichen Gebäudeensemble. Jeder Teil steht durch seinen individuellen Stil für sich alleine und fügt sich doch harmonisch in das Gesamtbild ein“. Mit der Eröffnung im November 2013 feierte die Winzerfamilie Frühwirth zugleich das zwanzigjährige Jubiläum des Heurigenweinguts, wo durch nachhaltigen Weinbau anspruchsvolle Qualitätsweine erzeugt werden.


Die auffällig demensionierten und den Raum dominierenden Decken-leuchten sind Spezialanfertigungen, die das bewusst offen angelegte Raumkonzept unterstützen.


Die Idee zur Erweiterung hatte die Winzerfamilie schon geraume Zeit. Mit Spitzbart war dann der richtige Partner gefunden. „Der Neubau mit seiner innovativen Gestaltung hat Erlebnischarakter. Zugleich eröffnet er zahlreiche neue Perspektiven“, so Johann Frühwirth. „Neben Beratung, Verkostung und Verkauf planen wir künftig auch Kundenveranstaltungen oder Events von Weintaufen bis Vernissagen. Dazu kann neben dem Degustationsraum auch der Schaukeller genutzt werden, wo unsere Spitzentropfen in Barriquefässern lagern. Zu besonderen Anlässen können diese direkt aus dem Fass probiert werden.“ Für den Neubau hatte Johann Frühwirth klare Vorgaben: Der Altbestand sollte sensibel mit dem Neubau verbunden werden. Im Spiel der Kontraste entstanden ein komplett mit Eichenholz verkleidetes Privathaus angrenzend an den durch Glas und Beton dominierten Kubus. Die innovative Raumplanung schafft die Verbindung der beiden Ebenen, oben Verkostung und Shop, unten Schaukeller, durch den indirekt beleuchteten Treppenabgang.


Fotos: Spitzbart/www.spitzbart.at

 
   
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