Eishotel „Iglootel“ leuchtet mit LED-Scheinwerfern von Wibre

   
   

Arvidsjaur in Schwedisch-Lappland: Außentemperaturen von bis zu -35 °C, wenig Tageslicht und eine dicke Schicht von Schnee und Eis. In dieser unwirtlichen Umgebung befindet sich das Eishotel „Iglootel Lapland“. Gebaut wurde das Hotel mit seinen drei Meter dicken Wänden von Studenten der Akademie für Handwerksdesign Gut Rosenberg aus Aachen; fachmännische Unterstützung erhielten sie dabei von österreichischen Iglu-Experten. Mit Schneefräsen und Motorsägen formte man aus der weißen Pracht eine komplette Hotelanlage: Ein Rezeptionsiglu, zwei Hauptiglus mit jeweils acht Metern Durchmesser sowie zehn Wohniglus mit je fünf Metern Durchmesser umfasst der auf einer Fläche von 39 Hektar angelegte Komplex.


Eine traumhafte Welt aus Eis und Licht: Das Eishotel „Iglootel Lapland“ in Arvidsjaur wirkt trotz Polarkälte einladend und warm.

Ganze 35.000 Kubikmeter Schnee wurden dafür modelliert, ein großer Teil davon besonders gut zu verarbeitender Kunstschnee. Die Standard-Iglus für sechs und die Romantik-Iglus für zwei Personen sind über Gänge mit dem Haupttrakt verbunden. Um zur aus Eis gemeißelten Bar zu gelangen und einen coolen Drink aus ebenfalls aus Eis bestehenden Gläsern zu nehmen, muss man die mit -1 bis -4 °C vergleichsweise warmen Räumlichkeiten also gar nicht verlassen.


In der Hotelbar werden die Drinks stilecht in Gläsern aus Eis serviert.

Polarlicht der besonderen Art
Eis und Kälte sind die Elemente, aus denen das „Iglootel Lapland“ besteht. Daher ist es nur von Mitte Dezember bis Ende April in Betrieb. An die Technik, und insbesondere an die verwendete Elektronik, stellen diese extremen Bedingungen eine besondere Herausforderung. Die Beleuchtung muss wasserdicht und kälteresistent sein, die eisigen Temperaturen dürfen ihr nichts anhaben. Entschieden hat man sich deshalb für LED-Leuchten von Wibre; die Planung übernahm die Firma Lichtteam aus Speyer (Planung: Stefan Möller – Lichtteam, Jörg Sondergeld – Wibre).


Resistent gegen eisige Temperaturen und Wasser: LED-Leuchte von Wibre.

Wibre-Scheinwerfer leuchten den kompletten Außen- und Innenbereich aus und tauchen den Schneepalast in ein traumhaftes Licht. Die insgesamt 90 verwendeten Scheinwerfer sind mit 1, 3, 12 und 36 LEDs ausgestattet. Gesteuert werden sie von einer großen DMX-Installation, welche verschiedene Tageszeit- und Farbwechselprogramme ermöglicht. Auch die technikaffine Kundschaft der Automobilindustrie dürfte daran Gefallen finden – schließlich hatte man bei der Errichtung des Hotels auch die rund 12.000 Ingenieure der Autoindustrie im Blick, die in dieser Gegend Autos testen. Die Beleuchtung des „Iglootel“ jedenfalls hat ihren „Elchtest“ bestanden.

   
Die LED-Leuchten ermöglichen verschiedene Farbszenen.

Fotos: Benjamin Pfendt; Wibre

 
   
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