Licht für eine Gedenk- und Begegnungsstätte in Potsdam

   
   

Seit April 2012 informiert eine Dauerausstellung in der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße in Potsdam über die Geschichte des Ortes. Dabei stehen 50 Biografien von ehemaligen Häftlingen im Mittelpunkt, die anhand eindrucksvoller Exponate erzählt werden. Für die Präsentation der Dauerausstellung in den weitgehend original erhaltenen Räumen des ehemaligen KGB-Gefängnisses, suchte die Stiftung nach einer geeigneten Lösung zur Beleuchtung. Die Herausforderung: Die Beleuchtungslösung sollte die Atmosphäre im Gefängnis weitgehend unberührt lassen, um den Besuchern einen authentischen Eindruck zu vermitteln und die Exponate dabei professionell und schonend in Szene setzen.


Die Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße in Potsdam: Seit April 2012 informiert eine Dauerausstellung über die tragische Geschichte dieses Ortes.

Das Berliner Architekturbüro „carsten gerhards architekten und ausstellungsgestalter“ verantwortete den Entwurf, die technische Planung und die Ausschreibung der Sonderleuchten. Die Firma Birke Leuchten in Pegau nahe Leipzig bekam den Auftrag, die Sonderleuchten für die punktuelle Beleuchtung der Exponate zu konstruieren. Geschäftsführer Matthias Birke entschied sich bewusst für das LED-Modul-System Infusion von GE Lighting: „Die einfache Handhabung des Systems war für mich ein maßgeblicher Grund für diese Entscheidung. Die Fassung, das LED-Modul und die Reflektoren sind jeweils durch Bajonettverschlüsse einfach und ohne Werkzeug austauschbar. Dadurch bietet das System dem Kunden eine besonders hohe Flexibilität und uns die Möglichkeit, mit einer Leuchte verschiedene Beleuchtungsaufgaben zu realisieren.“


Die Firma Birke Leuchten aus Pegau entwarf die Sonderleuchten für die punktuelle Beleuchtung der Ausstellungsstücke.

Schonende Beleuchtung für Exponate
Das GE Infusion Modul-System dient der schonenden Beleuchtung der Exponate, da das LED-Licht weder infrarote noch ultraviolette Strahlung abgibt. „Eine besondere Herausforderung bei diesem Projekt war die kleine Stückzahl von knapp 60 Installationen, die der Kunde benötigte, da es sich hierbei um Sonderanfertigungen handelt“, erinnert sich Ingenieur Wolfgang Scheffler, der dieses Projekt als Sales Manger OEM, Central Europe bei GE Lighting betreute. „Die Anfertigung von Sonderleuchten ist in der Regel sehr kostspielig und der Kunde muss eine hohe Vorleistung erbringen. Das Infusion Modul-System bietet sich als schnelle und kostengünstige Lösung an, da es vielseitig kombinierbar und sofort einsetzbar ist. Neben der Fassung und dem eigentlichen LED-Modul bietet GE Lighting auch die passenden Reflektoren an. So war es möglich, auf eine zusätzliche Reflektoranfertigung zu verzichten, die den Kunden nicht nur Zeit, sondern auch Geld gekostet hätte.“ Im Vergleich zu klassischen Halogenstrahlern zeichnen sich die Infusion LED-Module durch einen um bis zu 75 Prozent geringeren Energieverbrauch aus. Das LED-System spielt auch für die Sicherheit der Besucher eine Rolle: LEDs strahlen kaum Wärme ab und führen daher bei Berührung nicht zu Verbrennungen – dies ist gerade beim Besuch von Kindern und Schulklassen wichtig. Die dezente Lichtgestaltung in der Gedenkstätte wird der Intimität dieses Ortes gerecht.


Das LED-Licht beleuchtet die Exponate auf schonende Weise, da es weder Infrarot- noch Ultraviolettstrahlung abgibt.

 
   
zurück zur Projekt-Übersicht
 
   
 




javhide.com sexsut.com