Das Stue Hotel im Berliner Botschaftsviertel Tiergarten

   
   

Das neu eröffnete Stue Hotel befindet sich in bester Lage, direkt im Berliner Diplomatenviertel Tiergarten. Dabei hat das historische Hauptgebäude eine bewegte Geschichte hinter sich. Gebaut wurde es in den Jahren 1938-1940 von Johann Emil Schaudt, dem berühmten Architekten, der Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts bereits das Nobelkaufhaus KaDeWe entwarf. Wie es einer Königlich Dänischen Gesandtschaft gebührte, konzipierte Schaudt das Gebäude im Stil des dänischen Klassizismus. Besonders beeindruckend – damals wie heute – war die große, mit Travertin und Granit verkleidete Eingangshalle, die von seitlichen Treppenaufgängen flankiert wird.


In der Eingangshalle wird der Gast von einer spektakulären LED-Lichtinstallation von Lichtbau aus Berlin empfangen.

Eine bewegte Geschichte
Im Kriegsjahr 1943 stark beschädigt, wurden Teile des Botschaftsgebäudes kurze Zeit nach dem Krieg als Militärmission genutzt, eine umfassende Instandsetzung fand 1947 statt. Nachdem Dänemark das Gebäude Ende der 70er an eine Wohnungsbaugesellschaft verkaufte, blieb es längere Zeit ungenutzt, bis Mitte der 80er Jahre deutsche Bundesbehörden die Räume bezogen. Heute, im Jahr 2013, soll das Gebäude mit seinen 80 exklusiven Zimmern und Suiten Hotelgäste aus aller Welt anziehen. Ihnen möchte man inmitten der hektischen Großstadt Berlin einen urbanen Rückzugsort bieten. Nicht umsonst hat man das Hotel auf den Namen „Stue“ getauft, was im Dänischen so viel wie „Wohnzimmer“ bedeutet.


Im Stue Hotel fühlt sich der Gast fast wie zu Hause im eigenen Wohnzimmer.

Neuausrichtung durch das Potsdamer Architekturbüro Axthelm
Die Neuausrichtung des Gebäudes stammt von den Potsdamer Architekten Axthelm. Nach ihren Entwürfen wurden das historische Gebäude und der moderne Anbau so gestaltet, dass sich dem Besucher bereits bei seiner Ankunft ein tiefer Blick in das Herz des Hotels darbietet. Nachdem man die herrschaftlich geschwungene Steinfassade und den gläsernen Eintrittsraum hinter sich gelassen hat, eröffnet sich eine großzügige Eingangshalle, deren prächtige Treppenaufgänge von hunderten kleiner Deckenlampen erleuchtet werden. Vorbei an der Rezeption hat man freie Sicht über die Lounge und die Bar, bis hin zur Terrasse mit direktem Ausblick zum Straußengehege. Um den Gast bereits bei seiner Ankunft daran zu erinnern, dass er sich in unmittelbarer Nähe des Berliner Zoos befindet, wird er schon in der Eingangshalle von einer Krokodil-skultpur begrüßt.


Mit seinen 864 dimmbaren 1-Watt-LEDs taucht der Light Carpet das Foyer in ein angenehmes Licht.

LED-Light Carpet im Foyer
Absolutes Highlight in der Eingangshalle ist der 3D-Lichtteppich von Christian Schneider-Moll und Verena Schiffl von Lichtbau, Berlin. So lassen sich Gäste aus aller Welt gebührend empfangen! Auf einer Fläche von 24 Quadratmetern leuchten 864 verschieden lange LEDs. Die Lichtinstallation arbeitet auf Niedervoltbasis, wobei die mit einem Diffusor versehenen, dimmbaren 1-W-Lampen warmweißes Licht ausstrahlen.


Zur Zimmereinrichtung gehören außergewöhnliche Designerleuchten wie „Scantling“ von Marset (rechts im Bild).

Inneneinrichtung von Patricia Urquiola
Für die Inneneinrichtung des Stue wurde das spanische Architekturbüro LVG architectura gemeinsam mit der spanischen Stardesignerin Patricia Urquiola engagiert. Mit einer raffinierten Kombination aus natürlichen Holzmaterialien, gedeckten Farben sowie hellen Farbtupfern und Kupfer gelang es Urquiola, ein einzigartiges Ambiente zu schaffen, das historische Räume und modernes Interieur gekonnt miteinander vereint. Außergewöhnlich geformte Möbel sowie expressive Farbakzente und Textilien setzen gezielte Akzente. Dazu ziehen lederne Nashörner, Büffel und Nilpferde den Blick auf sich. „Augmented reality“ nennt Urquiola diesen Stil, bei dem unter der Oberfläche vieles mitschwingt, das auf den ersten Blick gar nicht gleich zu erkennen ist.


Die renommierte spanische Designerin Patricia Urquiola war maßgeblich für die Inneneinrichtung verantwortlich.

Historisch und modern
Ganze 80 Zimmer und Suiten bietet das Design-Hotel auf seinen über 260 Quadratmetern. Große Panorama-Fenster, die vom Boden bis zur Decke reichen, sorgen für gemütliche, lichtdurchflutete Räume und geben einen beeindruckenden Panoramablick auf den Berliner Zoo und den angrenzenden Tiergarten frei. Dunkles Eichenparkett in allen Räumen sowie exklusive Einrichtungsgegenstände, wie Nachttische von Hay oder eine einladende Chaiselongue, sorgen für gehobenen Komfort. Auch für Kunstsinnige hat das neu eröffnete Hotel einiges zu bieten. Neben der übergroßen Skulptur eines Krokodils des Pariser Künstlers Quentin Garel finden viele ungewöhnliche Werke hier ihren Platz – von historisch bis skurril reicht die Palette. So haben nicht nur zahlreiche Schwarz-Weiß-Fotografien bedeutender Fotografen der Moderne Einzug gefunden. Schon von außen ziert eine grob gerasterte Fotobetonwand weithin sichtbar den Neubau des Hotelgebäudes.


Highlight im Restaurantbereich: eine Installation aus Kupferkesseln und Designerleuchten.

Salon für Eleganz und Esprit
Ausgestattet mit zahlreichen Annehmlichkeiten, wie zweier gehobener Restaurants, einer gemütlichen Bar und einer hochkarätigen Weingalerie, möchte man seinen Gästen mit dem „Wohnzimmer“ einen urbanen Rückzugsort der besonderen Klasse bieten. Jean-Paul Dantil, Managing Director des Stue Hotels, erklärt das Konzept so: „Der Name bezieht sich auf zwei wichtige Aspekte: Das Stue als Salon soll Platz schaffen, um sich an einen vertrauten Ort zurückziehen zu können. Und es ist die Idee der Salonaufführungen, Theaterstücke und Filme, die von Eleganz, Esprit und Unterhaltung handeln.“


Die Lichtdecke in der Bar sorgt für coole Lounge-Atmosphäre.

 
   
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