Spannungsvolles Lichtkonzept für die Abendzeitung in München

   
   

Mit dem Umzug der Abendzeitung München von der Sendlinger Straße in die neue Hopfenpost gelang der Lichtplanerin und Innenarchitektin Gabriele Allendorf ein Spannungsfeld aus Ruhe und Bewegung sowie Wirtschaftlichkeit und optischer Eleganz.

Medien befinden sich gerade heutzutage in einem ständigen, rasanten Wandel. So geht es bei dem Umzug der Abendzeitung von der Sendlinger Straße, mitten in der Altstadt Münchens, in die neue Hopfenpost, in der Nähe des Bayerischen Rundfunks, nicht nur um den Wechsel des Standorts, sondern vielmehr um eine Neustrukturierung der Arbeitsplätze und der Arbeitsabläufe.

Im Foyer des Erdgeschosses dominiert die Farbe der AZ, ein kräftiges Rot, das durch die Deckenbeleuchtung animiert, selbst zu leuchten scheint.
Medien formen ein simultanes Spiegelbild unserer Zeit, das permanent und rasant
überschrieben wird. Eine Metapher hierfür ist die Lichtinstallation im Eingangsbereich des Erdgeschosses: eine Endlosspiegelung eines eingefrorenen Momentes.
In Überlegungen versunken, bringt uns der Lift in den dritten Stock: hier werden wir von leuchtenden Bildern aus 60 Jahre Geschichte der AZ abgeholt.


Lichtinstallation


Eingang


Flur

In der Sendlinger Straße waren die Büros klein, die Grundrisse verwinkelt und hierdurch durchaus liebenswert. In den hohen Räumen der neuen Hopfenpost bestand nun die Möglichkeit einen Redaktionspool mit rund 90 Arbeitsplätzen zu schaffen, in dem alle Informationen digital und analog zusammenlaufen. Um diesen pulsierenden Kern gruppieren sich die einzelnen Teams, Konferenzräume und die Cafeteria.
Eine direkt-indirekt Beleuchtung über Lichtvouten entlang der Deckensegel und hochwertige Stehleuchten schaffen eine angenehme Grundhelligkeit, die mit den zahlreichen zentriert angeordneten Screens optimal abgestimmt ist.


Cafeteria

Die verbindenden Flure sind in einem passenden Rhythmus durch markante rote
Lichttore abgesetzt. Konferenz und Cafeteria leben durch ein klares Bild rechteckiger Lichtsegel.
Als Gegenpol zum bewegten Redaktionspool bilden die drei Höfe – zwei Lichthöfe
und eine Terrasse – Ruheoasen. Dunkle Holzterrassen erheben sich aus imaginären Wasserläufen, türkisfarbenen Glasgranulats. Sanft geschwungene Sitzbänke laden zum Verweilen ein.
Sanft werden Bambusparavents, einige Pflanzen und das Glasgranulat in Szene gesetzt.


Terrasse


Terrasse

Der Ausblick auf diese >grünen Oasen< inspiriert Mitarbeiter und Besucher.
Durch die integrative Lichtplanung ist es gelungen, ein Spannungsfeld aus Ruhe und Bewegung, Wirtschaftlichkeit und optischer Eleganz, Understatement und Adressbildung zu generieren.


Lichthof

Weitere Informationen unter www.gabriele-allendorf.de
Alle Fotos: Gabriele Allendorf - light identity

 
   
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