Dornier Museum in Friedrichshafen eröffnet - Atelier Brückner macht Pioniergeist erlebbar

   
   

„Werdet Pioniere!“ Unter diesem Motto entführt das neue Dornier Museum am Flughafen Friedrichshafen in die Welt der Luft- und Raumfahrt. Die neue Dauerausstellung, gestaltet von Atelier Brückner aus Stuttgart, veranschaulicht 100 Jahre Pioniergeist der Firma Dornier. Am 23. Juli wurde sie feierlich eröffnet.
Claude Dornier, vor 125 Jahren geboren, begründete ausgehend vom Standort Friedrichshafen ein Unternehmen mit Weltruf, das mit zahlreichen bahnbrechenden Erfindungen Geschichte schrieb. Neben zwölf originalen Dornier-Flugzeugen, die im neuen Museums-Hangar ausgestellt sind (Architektur Allmann Sattler Wappner), gibt es rund 400 weitere Exponate zu entdecken, die in einen inszenierten Parcours eingebunden sind.



Dornier Museum. Prolog: Pioniere der Luftfahrtgeschichte


Der Besucher betritt zunächst das lichtdurchflutete Foyer des Museums und erhält von hier aus Zugang zur so genannten Museumsbox, einem hellen Ausstellungskubus, der scheinbar frei schwebend im Hangar hängt.
Der Prolog im Erdgeschoss ist den Pionieren der Luftfahrt gewidmet, zu denen auch Claude Dornier zählt. Sie werden in raumbildenden Großgrafiken vorgestellt. Von hier aus steigt der Besucher in die Geschichte Dorniers ein.
Im Obergeschoss empfängt ihn eine raumfüllende 270 Grad Bespielung, die Überblick über das Wirken der Firma Dornier im Wandel der Zeit bietet.

 

Dornier Museum. Produktion und Arbeit 


Einzelne Zeitabschnitte werden in chronologischer Abfolge rund um diesen längsrechteckigen Kernraum näher vorgestellt. Dabei spricht jede der zehn Raumeinheiten eine individuelle, Content-generierte Sprache. Der Wandel in Firmen- und Zeitgeschichte drückt sich in der sich wandelnden Gestaltung der Räume aus. Zur Raumtrennung setzt Atelier Brückner großformatige Rahmenelemente mit Glasfonds ein, die einen Durchblick durch die Zeiten ermöglichen. Auf Knopfdruck wird der Fond zur Leinwand und die Raumeinheit schließt sich mit lebendigen Bildern aus der jeweiligen Zeit zum so genannten „Epochenraum“. Exponate, die in den Rahmen ausgestellt sind, – großteils originale Modellflugzeuge – erhalten ihren ursprünglichen Kontext zurück. Die großen Zusammenhänge bleiben zugleich in der Raumsequenz präsent.

Dornier Museum. Raumvitrinen

Die nördliche Längsachse der Museumsbox führt von den Anfängen Claude Dorniers bei Graf Zeppelin im Jahr 1910 bis zum Zweiten Weltkrieg, dem die Schmalseite des Kubus mit drei Raumeinheiten gewidmet ist. Die zweite, südliche Längsachse zeigt die Entwicklungen nach 1945 auf und schließt mit den Erforschungen Dorniers im Weltraum, die aktuell von EADS weitergeführt werden.
Über ein Space-Lab betritt der Besucher schließlich die Galerie des Hangars, auf der weitere Technologiefelder des Dornier-Konzerns an individuell gestalteten Infostationen vorgestellt werden. Hier geht es unter anderem um alternative Energiesysteme, Informationstechnologie, abbildende Sensoren; und auch der bekannte Nierenlithotripter, mit dem auf Basis von Stoßwellen Nierensteine nicht-operativ entfernt werden können, wird informativ und kurzweilig an einer Ausstellungseinheit im Hangar präsentiert.

Das Museum zeigt Dornier-Pioniergeist in seiner gesamten Breite, der, vermittelt mit innovativer Ausstellungsgestaltung, den Besucher zu eigenen mutig-innovativen Ideen inspirieren soll.

Alle Fotos: Atelier Brückner

www.atelier-brueckner.com
www.dorniermuseum.de

 
   
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